Skyline, © Stadt Frankfurt am Main
 
 

Gärtnerin/Gärtner (Garten- und Landschaftsbau)


Große Projekte zum Erfolg führen? – Kein Problem


Kevin S. ist Auszubildender als Gärtner für Garten- und Landschaftsbau bei der Stadt Frankfurt am Main. Er liebt diesen vielseitigen Beruf.

Bereits in seinen vorangegangenen Praktika im Garten- und Landschaftsbau und einem Praktikum im Grünflächenamt der Stadt merkte er schnell, dass er die Arbeit im Freien liebt und bewarb sich für einen Ausbildungsplatz bei der Stadt Frankfurt.

Kevin genießt die geregelten Arbeitszeiten der Ausbildung. Morgens um 06:30 Uhr treffen sich alle Auszubildenden an der eigens für die Auszubildenden für Garten- und Landschaftsbau eingerichteten Ausbildungsstätte am Riederwald. Im Anschluss daran geht es auf die jeweiligen Baustellen.

„An einem Tag pflastern wir Lagerplätze, am nächsten Tag pflanzen wir Bäume und am darauffolgenden Tag kümmern wir uns um die Heckenpflege. Ab und an stehen auch größere Projekte, wie das Pflastern kompletter Schulgärten oder Parks an. Nach der Ausführung blickt man stolz auf seine getane Arbeit zurück. Die Vielseitigkeit ist es, was meinen Ausbildungsberuf so interessant macht.“

Gerade arbeiten er und sein Team an einem größeren Projekt, dem Terrassenbau für das Amt für Multikulturelle Angelegenheiten. Ebenfalls gehören die Spielplatzpflege, mit der Modernisierung der Kantensteine eines Sandkastens, sowie der (Boden-)Einsatz der Spielgeräte zu dem weiten Aufgabenfeld der angehenden Gärtner. Bei all der Praxis darf die Theorie aber auch nicht zu kurz kommen. In der Berufsschule lernen sie den Platanenflachschnitt und andere botanische Begriffe auf Latein kennen.

„Handwerkliches Geschick und körperliche Belastbarkeit- Das sollte man schon mitbringen. Wir machen schließlich keine typische Büroarbeit. Um eine Fläche genau ausrechnen zu können, sind logisches Denken und Kopfrechnen weitere Voraussetzungen für den Beruf. Manchmal treten Probleme aufgrund falscher Berechnung oder falscher Bodeneinschätzung auf, hier muss man dann kreativ und logisch denken können. Genau das macht mir so viel Spaß.“

Kevin S., 2. Ausbildungsjahr zum Gärtner (Garten- und Landschaftsbau)